„Europa erleben – die Europaschule in Oldenburg“ war das Thema des diesjährigen Europäischen Frühstücks, das der Oldenburger Ortsverband der Europa-Union alljährlich in Oldenburg veranstaltet. Nicht jeder weiß, dass die Berufliche Schule des Kreises Ostholstein eine „Europaschule“ ist. Aber was ist eigentlich eine Europaschule? Was macht eine Europaschule?
Wie bringt sie ihren Schülern die europäische Idee nahe? Die Berufliche Schule ist seit 2013 Europaschule. Sie fördert eine positive und weltoffene Grundhaltung, zum Beispiel durch die Vergabe von Fremdsprachenzertifikaten oder die Durchführung von Auslandspraktika. Viele europäische Inhalte im Schulcurriculum sollen einen offenen und kritischen Umgang mit dem Thema »Europa« ermöglichen. Die vier von Lehrern und Lehrerinnen sowie von Schülerinnen und Schülern der Beruflichen Schule mit Begeisterung präsentierten Projekte machten deutlich, wie junge Menschen Gelegenheiten erhalten, über die Grenzen des eigenen Landes hinauszuschauen, Erfahrungen im Ausland zu sammeln, „aus der Komfortzone herauszukommen“, wie ein Schüler es formulierte. Dabei betonte die Direktorin der Schule, Ilona Hartmann, dass viele Projekte der Schule ohne Förderung durch die EU gar nicht möglich wären. Stefan Studt, der neue Landesvorsitzende der Europa-Union, hob die wichtige Rolle der überparteilichen, deutschlandweit tätigen Europa Union bei der Verbreitung des europäischen Gedankens und der Information der Bürger über die Tätigkeiten der EU hervor. Die vielfältigen Aktivitäten des Oldenburger Ortsverbandes fänden insofern auch über die Oldenburger Grenzen Beachtung.


